Warum „ÖKO-Psychologie“?

Das psychische Funktionieren befindet sich in ständiger Interaktion mit der Umgebung: natürliches und kulturelles Milieu, soziale Beziehungen, Gefühlslage, moralische Zwänge, ernährungsmäßige und sexuelle Verhaltensschemata, usw. All diesen bekannten Faktoren fügt sich der metapsychische Faktor hinzu: die subtilen Energien, die uns umgeben und uns permanent durch die Liebe oder die Suche nach Wahrheit nähren.

Wenn unsere übersinnlichen Fähigkeiten ungenügend entwickelt sind, kommen wir nur schwer an diese nährenden Energien. Wir finden uns in einem Zustand der Frustration, des Herumirrens und der Angst wieder, welcher der eigentlichen menschlichen Natur fremd ist.

Die Gesamtheit der Umweltfaktoren übt bereits in der frühen Kindheit einen bestimmenden Einfluss auf die psychische Strukturierung aus. Man sollte gleichfalls den Druck und die Aggressionen in Betracht ziehen, denen wir im täglichen Kontext unterliegen, und welche die alten Mängel unterhalten: familiäre und berufliche Zwänge, Liebesenttäuschungen, Streit, Belästigungen, Spannungen, Konkurrenz, Aggressivität, Drohungen, ohne die materiellen Aspekte zu vergessen, Lärm, Umwelttverschmutzung, Klima, Unfälle, Promiskuität, Brutalität…

All diese Zwänge hängen teilweise von uns ab: Warum suchen wir uns eine Wohnung an einem lauten, verpesteten Ort? Warum reagieren wir sensibel auf die Attacken mancher anderer? Warum vermeiden wir nicht gewisse schädliche Beziehungen oder verlängern eine inhaltsleere Paarbeziehung?

Die Urpsychologie besteht nicht nur darin, die Ursachen unserer Malaisen zu erforschen, sondern ebenfalls darin, die Mechanismen, die uns in diesen schädlichen Situationen halten, in ihrer Tiefe zu durchdringen. Da, wo eine rationale Analyse nicht zu befriedigenden Ergebnissen kommt, kann dann das Übersinnliche eingreifen und helfen die richtigen Lösungen zu finden.