Evolutive Ökopsychologie und Parapsychologie

Die Parapsychologie ist ein Zweig der Psychologie und versucht objektiv metapsychische Phänomene zu erforschen. Als arme Verwandte der wissenschaftlichen Welt, die nicht gerne die durchgeführten Forschungen auf einem ihr unzugänglichen Gebiet sieht, trägt sie die schwere Last der Verantwortung für einen Paradigmenwechsel, den ihre eigenen Fortschritte immer nötiger machen.

Die Schwierigkeiten, welche die Parapsychologie für ihre Entwicklung und ihre Akzeptanz überwinden muss, rühren insbesondere von der Seltenheit der beobachteten Phänomene und ihrer fehlenden Reproduzierbarkeit her, eine Konsequenz der Ignoranz des unmittelbaren Zusammenhangs zwischen Eros und Übersinnlichen Fähigkeiten. Dieser Bezug ist schwer mit dem herrschenden wissenschaftlichen Paradigma in Einklang zu bringen, welches es versteht Liebe und Sex auf eine einfache Fortpflanzungs- und Lustfunktion zu reduzieren. Die Forschungen sind somit schwerwiegend benachteiligt, und der Teufelskreis verlängert sich.

Solange unsere Gesellschaft der Liebe nicht ihre ursprüngliche Funktion und der transzendenten Dimension nicht ihren natürlichen Platz einräumt, ist es ihr unmöglich dem Joch des materialistischen Rationalismus sowie religiösen Formalismen zu entgehen, die sich beide in die Bresche ergossen haben. Im Mittelalter verdammte die Kirche übernatürliche Phänomene als Teufelswerk. Mitte des 19. Jahrhunderts war jegliche Forschung über dasMetapsychische durch die „Académie de Médecine“ untersagt. Zweifellos sind das die historischen Ursachen, weshalb die Parapsychologie in Frankreich sehr wenig entwickelt ist.

Ihre wissenschaftlichen Gegner werfen ihr vor, dass sie die Existenz ihres eigenen Objekts, nämlich die PSI Phänomene nicht nachweisen können. Sie bezichtigen ebenfalls Probanden oder Forscher der Betrügereien. Die Fälle, wo die Prüfer keinerlei Ausweg oder Ausflucht finden, werden kurzer Hand ignoriert, ja sogar unter dem Vorwand der Scharlatanerie zum Verschwinden gebracht. Einige dieser Kritiken sind völlig gerechtfertigt, wenn sie schlechte Untersuchungsprotokolle und naives Glauben ins Visier nehmen, aber sie sind ebenfalls derart gestaltet, dass die Sucher entmutigt werden.

Wie Jung anmerkte besteht das Axiom der Reduktionisten darin, dass wenn ein Phänomen nicht durch die Gesetze der Materie erklärt werden kann, es auf keinen Fall existieren kann. Es handelt sich ganz offensichtlich um einen Sophismus: Die elektrischen Phänomene konnten vor Entdeckung des Elektrons nicht erklärt werden, trotzdem existierten sie. Das Bedürfnis das Paranormale zu negieren beruht anscheinend auf Frustrationsgefühlen, die durch den Mangel an übersinnlichen Fähigkeiten hervorgerufen werden. Es fällt nicht leicht zuzugeben, dass ein Teil der Realität für die übliche Wissenschaft und die Mehrheit der Individuen unerreichbar bleibt. Diese Kritiken erscheinen Personen, die ihre übersinnliche Wahrnehmung entwickeln und die Stichhaltigkeit der Botschaften prüfen konnten, sinnentleert. So entsteht eine Spaltung innerhalb der Bevölkerung. Die Hälfte befragter Personen glauben an die Existenz übernatürlicher Phänomene, die andere streitet sie ab. Der Prozentsatz an Medien ist winzig, was die evolutive Ökopsychologie bald beheben könnte.

Die von Parapsychologen vollbrachte Arbeit mit dem Ziel die Parapsychologie zu rehabilitieren bleibt essenziell. Das oberste Ziel ist die wissenschaftliche Gemeinde von der Realität der PSI – Phänomene zu überzeugen, egal ob es sich um übersinnliche Wahrnehmung handelt oder Psychokinese. Eine größere Anzahl an Medien würde zweifellos erlauben Vergleiche anzustellen und die Kritiken zum Schweigen zu bringen. So müssten die ungläubigen Gelehrten mehr und mehr die Realität einer Dimension des Universums anerkennen, die vom Reduktionismus verschleiert wurde. Die dem Paranormalen feindlich gesinnten Kirchenleute müssten den Begriff der Wunder neu überdenken und die ärgerliche Konkurrenz akzeptieren. Ebensogut wie das wissenschaftliche muss das religiöse Paradigma revidiert werden, trotz erbitterter Widerstände, die auftauchen werden.

Die untenstehenden Referenzen sollen dazu dienen Ihnen zu erlauben einen kurzen Einblick in die von der modernen Parapsychologie erworbenen Prinzipien zu gewähren (modern bedeutet, dass die Beobachtungen und Forschungen im Rahmen von ausreichend gründlichen Protokollen realisiert wurden und somit ernst zu nehmen sind).

Rhine

Bender Freiburg im Breisgau

Koestler Parapsychologie Unit (KPU) der Universität Edimbourg

Abteilung der Parapsychologie der Universität von Northampton in England

Lehrstuhl der Parapsychologie der Universität Utrecht in den Niederlanden

Abteilung für Parapsychologie der Universität Lund in Schweden

Perrott-Warrick Forschungseinheit der Abteilung für Psychologie der Universität von Herfordshire

Forschungseinheit für ungewöhnliche Psychologie der Universität Goldsmith London

Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) der Universität Princeton, ist nicht mehr in Betrieb