Die metapsychische Zweckbestimmtheit erotischer Triebe

Wenn es zwei Domänen gibt, bei denen es schwer ist objektiv heranzugehen, dann sind es die Sexualität und das Paranormale. Zieht man einen konkreten Zusammenhang zwischen beiden in Betracht, wird es noch delikater.

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es sehr wohl einen solchen Zusammenhang gibt. Die Entdeckung war erst einmal einem Zufall geschuldet. Eine gewisse Anzahl an Personen, die die Liebe in einem Kontext lebten, der eine einfache Ernährung, gegenseitigen Respekt und Überwindung von Begierde und Eifersucht vereinte, konnte man das Auftauchen von verwirrenden Phänomenen des Hellsehens feststellen. Speziell durch ihre symbolische Ladung als auch durch ihren visuellen Aspekt beeindruckende Visionen, haben sich in unerwarteter Art und Weise manifestiert. Die sehr kritisch durchgeführten Nachprüfungen der Botschaften, einige der damit befassten Personen kamen aus der Wissenschaft, haben ihre Stichhaltigkeit bestätigt.

Das sich bei zahlreichen Personen wiederholende Phänomen, immer unter ähnlichen Beziehungskonfigurationen, hat sich als nachprüf- und wiederholbar erwiesen. Die Bedingungen seines Erscheinens bleiben delikat und erfordern einige Modalitäten der Liebesbeziehungen und der sexuellen Verwirklichung, die dem Eros näher steht als dem Sex. Diese Elemente werden im Detail im Ausbildungskurs erklärt.

Wie kommt es, dass ein solch wichtiges und spektakuläres Detail nicht in den Annalen unserer Kultur erwähnt wird? In der Tat gibt es einige Bruchstücke, die unser moderner Verstand nicht mehr entschlüsseln kann. Eines der präzisesten und erschöpfendsten Zeugnisse wird durch den Garten der Lüste des Hieronymus Bosch geliefert. Dieses Triptychon, welches in das 16. Jahrhundert zurückreicht, zeigt ohne Widersprüchlichkeit, dass eine bestimmte Form der Liebesbeziehung in übersinnlichen Fähigkeiten mündet. Zahlreiche zusammenlaufende Symbole, die im Rahmen des Kurses studiert werden, lassen keinen Zweifel an der Intention des Malers.

Es werden auch andere ebenfalls kabbalistische Kunstwerke studiert wie die griechischen und keltischen Sagen, die einstimmig ein antikes Wissen des heiligen Charakters der Liebe und ihrer physischen Realisierung übermitteln. Man findet übrigens Spuren davon in zahlreichen modernen Mythen, in bestimmten Filmen dargestellt, die zeigen, dass diese Geheimnisse noch heute an die Oberfläche kommen wollen.

Die Konsequenz eines derartigen Zusammenhangs führt dazu, alle damit verbundenen Denkschemata in Frage zu stellen. Alle Aspekte einer menschlichen und sozialen Beziehung wie der Verbindung von Körper mit dem Heiligen, muss neu aufgerollt werden.

Diese Rekonstruktionsarbeit stellt einen tiefgehenden Paradigmenwechsel dar, der sich nicht im Handumdrehen vollzieht. Damit wird eine der größten Hoffnungen wahr: zu verstehen, warum die sozialen, insbesondere die amourösen Beziehungen sovielen Schwierigkeiten unterworfen sind; Lösungen im Respekt mit dem Naturgesetzen zu finden und die Liebe so zu leben wie es sein sollte, ohne Ängste, Risse und Leiden. Als Sahnehäubchen werden PSI Fähigkeiten erlangt…

Das ist eine Fasson – wenn nicht gar die einzige – das Paradies auf Erden wiederzufinden.