Das Glück

Wer sehnt sich nicht nach Glück? Und wer kann sich nicht rühmen einen permanenten Zugang dazu zu haben?

Das Glücksgefühl ist eine psychische Funktion unter anderen. Weil dieses Gefühl zu selten ist, begeben wir uns praktisch auf eine besessene Suche danach. Die Erfahrung des Zugangs zur transzendenten Dimension zeigt, dass dieses Gefühl permanent sein kann und man es nicht verliert, ausser man begeht Fehler im Hinblick auf die Naturgesetze, vorausgesetzt man lebt unter geeigneten Bedingungen.

Die Tatsache uns unglücklich, leer und depressiv zu fühlen, scheint von unserem Zustand des Mangels an metapsychischer Energie zu kommen. Frustrationsgefühle oder Leiden haben als Hauptfunktion die Aufgabe uns eine Gefahr anzuzeigen, diejenige unsere Existenz zu vergeuden, ohne dass seine spirituelle Bestimmung korrekt erfüllt werden kann.

Auf physiologischer Ebene haben Wohlbefinden und Schmerz genau die selbe Aufgabe. Der Schmerz zeigt immer eine Störung des Organismus an, die Gefahr läuft sein Funktionieren und seine Langlebigkeit zu stören. Es ist essenziell seine Anzeichen zu respektieren und zu wissen, dass jeder Schmerz eine Ursache hat, und dass diese manchmal schwer zu entdeckende Ursache sich da verstecken kann, wo man es nicht erwartet. Die Rückkehr des Wohlbefindens zeigt also, dass wir sie ausgeschaltet oder kompensiert haben, und dass unsere Existenz ihren normalen Lauf wiederaufgenommen hat.

Man darf definitiv diese natürliche Signalisierung nicht mit dem Schmerz und dem Wohlbefinden verwechseln mit den Effekten, die man künstlich erhalten kann. Die Einnahme von Morphin z.B. kann einen Schmerz abmildern und das Gefühl einer Euphorie erzeugen. Solche Kunstgriffe haben die unangenehme Eigenschaft die Gefahr, welcher der Organismus ausgesetzt ist, zu maskieren, undsie sind kontraproduktiv, ausser die Situationen sind wirklich irreversibel.

Dieselbe Problematik ruft Glücksgefühle hervor und psychisches Leiden. Es ist möglich ein Leiden zu mildern, indem man einen mentalen Kunstgriff anwendet (Suche nach Ablenkung, Inin angenehmen Erinnerungen schwelgen, gastronomische Stimulierungen…) oder neurophysiologischer Art (Sport im Übermaß, Aufputschmittel…). Das Ergebnis ist meistens eine Verschleierung der wirklichen Ursachen dieses Leidens, welches fortfährt die Psyche zu unterminieren bis zu irgendeinem Zusammenbruch.

Der Vorteil der evolutiven Ökopsychologie ist, dass sie viel schneller und sicherer einen Zugang zu den wirklichen Ursachen einer Leidenssituation schafft. Die Analyse der Situation wird durch Rückgriff auf die vereinten Erkenntnisse verschiedener Schulen der Psychologie und Psychoanalyse erleichtert, mit zusätzlicher übersinnlicher Führung, die allein fähig ist ein Herumtappen und Herumirren der analytischen Ansätze zu vermeiden. Damit ist es möglich, schnell Verhaltensweisen und Einstellungen zu korrigieren und die innere Harmonie, das Körper-Seele-Gleichgewicht und den Zugang zu den subtilen Energien metapsychischer Art, wiederzufinden.

Als Resüme kann man ein tiefes Glück als Indikator für ein natürliches Funktionieren der Psyche erachten. Es zeugt von Respekt vor den Naturgesetzen und vom Zugang zur authentischen Quelle unserer spirituellen Evolution. Die Präsenz der metapsychischen Energie manifestiert sich durch ein dauerhaftes unveränderbares Gefühl der Fülle, das so lange wie wir uns auf dem vom Schicksal vorgezeichneten Weg befinden, anhält.